Fährtenarbeit - Hundesportverein-Hundeschule

Hundesportverein Wels-Pernau
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F Ä H R T E N A R B E I T
Unsere Hunde „sehen“ und „fühlen“ mit der Nase. Ihre Riechfähigkeit ist unvergleichlich besser ausgeprägt als die des Menschen.
Ähnlich wie wir ein visuelles Gedächtnis besitzen, weisen Hunde ein solches für Gerüche auf. Sozusagen eine Art Duftdatenbank, die auch für ihr Orientierungsvermögen und für ihre soziale Interaktion mit ihresgleiche und mit uns Menschen von großer Wichtigkeit ist.
Diese naturgegebene Fähigkeit nutzen wir im Fährtenkurs um unsere „Schnüffler“ dazu zu bewegen, nicht dem gerade interessantesten Geruch hinterher zu laufen, sondern der von uns gelegten Fährte zu folgen.
Neben der klassischen Fährte umfasst die Nasenarbeit aber noch weitere Bereiche, wie Verlorensuche, Geruchsidentifikation, Rauchmeldung, und andere mehr.
Die Fährten- und Nasenarbeit baut auf die naturgegebenen Fähigkeiten unserer vierbeinigen Begleiter auf und bereitet ihnen somit viel Spaß und Freude. Aber Fährtensuche erfordert auch ein hohes Maß an Konzentration und nicht selten ist unser Liebling nach Trainingsende rechtschaffen müde.
Unsere Übungen finden vorwiegend in Nähe zum Vereinsgelände auf geeigneten landwirtschaftlichen Nutzflächen statt, natürlich mit Zustimmung der Grundeigentümer.
Abhängig von Witterungsbedingungen und Bodenbeschaffenheit müssen wir mit einem mehr oder weniger hohen Verschmutzungsgrad von Mensch und Hund rechnen, das sollte uns jedoch nicht abschrecken.
Übungsablauf einer klassischen Fährte
Der Hundeführer oder der Fährtenleger schreitet eine Strecke ab und verletzt dabei durch sein Eigengewicht die Bodenkruste (Pflanzen, Mikroorganismen), wodurch es zur Freisetzung von Duftstoffen kommt.
Dabei legt er an bestimmten Stellen einen „Gegenstand“ (bodenfarbiges Stoffstück) ab. Der so gelegten Fährte soll der Hund nun selbstständig, an der durchhängenden 10 Meter langen Fährtenleine vorangehend, folgen und die abgelegten Gegenstände finden und bringen.
Je nach Ausbildungsgrad hat die Fährte die Form einer einfachen Geraden, bis hin zur 3000 Schritte langen, mehrfach gewinkelten Spur.
Den Abschluss der Arbeit bildet das „Identifizieren“, bei dem der Hund aus bis zu fünf „Gegenständen“, jenen des Hundeführers herausfinden muss.
Kursdauer
Fünf Trainingseinheiten
Trainer
Christine Eder (0664 - 991 51 91)
Kurszeiten, Kursbeginn
Montag, Dienstag und Freitag jeweils ab 14:00Uhr (abwechselnd mit Longieren) oder nach Vereinbarung.
Die Starttermine der Kurse finden Sie auf der Infoseite.
Ausrüstung
Fährtenleine 10m, Fährtengeschirr, Leckerbissen, farbige Stoffstücke  („Gegenstände“).
Wetter- und schmutzfeste Kleidung für den Hundeführer.
Voraussetzungen
Einstieg ab dem Junghundealter, eine gute Sozialisierung muss gegeben sein, der Besuch einer Welpenschule und/oder eines Junghundekurses ist von Vorteil.
Erforderliche Nachweise
Grundimmunisierung
Kursabschluss
Auf Wunsch kann die "Sonderprüfung-Fährtenhund" im Rahmen einer Begleithundeprüfung abgelegt werden.
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